Die Verkleinerung des Magens eignet sich für Patienten mit einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 40 kg/m2 . Die Patienten sollten keine Essstörungen mit unkontrollierten Essattacken haben bzw. keine so genannten "Sweet Eater" sein, die große Mengen an zuckerhaltigen Getränken, Eis, Pudding etc. konsumieren. Durch solche Diätfehler kann der verkleinerte Magen "überlistet" werden und das Gewicht nach der Operation erneut zunehmen.
Darüber hinaus eignet sich der Schlauchmagen für Patienten mit einem BMI zwischen 35 und 40 kg/m2, die an schwerwiegenden Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Gelenkerkrankungen leiden. Die Verkleinerung des Magens kann solche, teilweise schwerwiegenden, durch Adipositas verursachten Gesundheitsprobleme erheblich bessern oder sogar heilen.