Aktion Magenballon
ADIPOSITAS MÜNCHEN VISZERA

Wie wird der Magenbypass operiert?

Behandlungsangebot: Der Magen ohne MagenbypassDer Magenbypass wird in der Regel im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt. Der Patient befindet sich dabei unter einer Vollnarkose.

Bei der Magenbypass-Operation wird der Magen knapp unterhalb des Mageneingangs durchtrennt. Es bleibt ein Restmagen mit einem Fassungsvolumen von ca. 15-20 ml bestehen.

Der abgetrennte größere Magenrest wird zusammen mit dem sich anschließenden Abschnitt des Dünndarms, in den die Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle münden, ca. 50 cm hinter dem Zwölffingerdarm abgetrennt (sog. biliopankreatischer Schenkel).

Der kleine Restmagen wird mit dem restlichen Dünndarm verbunden, so dass die Nahrungspassage zwar verkürzt, aber ansonsten ungestört bleibt (sog. alimentärer Schenkel). Schließlich wird der Verdauungsschenkel ca. 100 cm hinter der "neuen" Magen-Dünndarmverbindung seitlich wieder angenäht, so dass die Verdauungssäfte erst später in den Darm fließen. Dadurch wird die Fettverdauung um ca. 40% reduziert.

 

Behandlungsangebot: Magenbypassoperation Schritt 1

Behandlungsangebot: Magenbypassoperation Schritt 2


Wie lange dauern Operation und Klinikaufenthalt?

Der Eingriff dauert ca. 1,5-2 Stunden. Der anschließende stationäre Aufenthalt beläuft sich in der Regel auf 5-7 Tage.