Aktion Magenballon
ADIPOSITAS MÜNCHEN VISZERA

Wie geht es nach der Operation weiter?

Der Nahrungsaufbau nach der Operation erfolgt in mehreren Phasen, die individuell mit dem Arzt und der Ernährungsberatung eingeleitet werden.

Wenn die Patienten nach der Operation ihre Diätanweisungen nicht einhalten, kann es aufgrund der eingeschränkten Verdauungsmöglichkeit zu einem so genannten Dumping-Syndrom kommen. Das Dumping-Syndrom macht sich zum Beispiel durch ein Druckgefühl im Oberbauch, Schweißausbruch und ggf. Übelkeit und Erbrechen bemerkbar. Darüber hinaus kann fetthaltige Nahrung zu übelriechenden Fettstühlen mit Blähungen und Durchfall führen.

Durch die bleibende Veränderung des Verdauungstraktes nimmt die Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen ab. Daher muss eine lebenslange Ergänzungstherapie mit Vitaminen und Spurenelementen eingehalten werden.

Erfolgsaussichten der Behandlung

Die grundlegenden Veränderungen am Verdauungstrakt bei der Magenbypass-Operation führen zu einer zuverlässigen Gewichtsreduzierung innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Operation. Die Patienten verlieren im Durchschnitt 65-70% ihres Übergewichts.

Wichtig für den Erfolg der Therapie ist vor allem die Motivation des Einzelnen. Ein begleitendes Basisprogramm, bestehend aus einer professionellen Ernährungsberatung, einer Änderung der Verhaltensweisen unter psychologischer Betreuung und abgestimmte Trainingseinheiten mit einem Personal Trainer sind unbedingt notwendig.