Schwere Komplikationen treten bei 10-20% der Patienten auf.
Die schwerwiegendste Komplikation ist der Nahtbruch zwischen den neu geschaffenen Darmverbindungen. Wird der Nahtbruch nicht sofort bemerkt, kann es zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung kommen.
Kann ein Nahtbruch nicht mittels einer Bauchspiegelung verschlossen werden, so muss das Loch im Rahmen einer aufwändigen Nachoperation geschlossen werden.
Der stationäre Aufenthalt wird durch die Komplikation deutlich verlängert. Je nach Schwere der Komplikationen ist auch eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig.
Insgesamt ist das Komplikationsrisiko während und nach der Operation bei der Magenbypass-Operation im Vergleich zum Magenband und der Schlauchmagenbildung am höchsten.