Aktion Magenballon
ADIPOSITAS MÜNCHEN VISZERA

Wie wird das Magenband platziert?

Behandlungsangebot: Der Magen ohne MagenbandDas Magenband wird im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie, minimalinvasive Technik) knapp unterhalb des Mageneingangs platziert. Der Patient befindet sich dabei unter einer Vollnarkose.

Dadurch wird der Magen in einen Vormagen - in der Fachsprache "Pouch" - mit einem Fassungsvermögen von 20-30 ml und einen Restmagen geteilt. Die schnelle Füllung des Vormagens führt zu einem raschen Sättigungsgefühl. Außerdem wird der Patient gezwungen sehr gut zu kauen, denn nur die breiige, gut zerkaute Speise kann durch die verbleibende Öffnung - in der Fachsprache "Stoma" - in den Restmagen zur weiteren Verdauung wandern.

Das Magenband besteht aus einem weichen Silikonring, der über einen Schlauch mit einer sogenannten Portkammer verbunden ist. Nach dem Eingriff kann das Magenband über diese Portkammer gefüllt und damit seine Größe individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.

Die Portkammer wird unter der Haut (subkutan), die über dem geraden Bauchmuskel liegt, platziert. Dadurch entstehen nach der Operation keinerlei Einschränkungen für sportliche Tätigkeiten.


Nur bei dieser Methode kann auch nach diesem Eingriff eine Feineinstellung des Magenbands ohne eine weitere Operation durchgeführt werden. Man spricht auch von einem steuerbaren Magenband (englisch: laparoscopic adjustable gastric banding, kurz LAGB).

 

Wie lange dauern Operation und Klinikaufenthalt?

Der Eingriff dauert etwa 45-60 Minuten. Der anschließende stationäre Aufenthalt beläuft sich auf 2-3 Tage.